In Hamburg fanden in der vergangenen Woche die 119. Deutschen Bahn-Meisterschaften statt. Zum ersten Mal wurden die Titelkämpfe der Frauen und Männer mit den Deutschen Meisterschaften des Nachwuchses zusammengelegt. Das fünftägige Mammutprogramm brachte insgesamt 35 DM-Entscheidungen. Auf der schmucken Anlage in Hamburg-Stellingen war dies eine wahre Freude nicht nur für die Athleten sondern auch für die Zuschauer.
Ein Mammutprogramm hatte sich Marco Jäger auferlegt. Zu insgesamt vier Wettbewerben hatte er gemeldet
Im 1.000 Meter Zeitfahren, Teamsprint, Keirin und Sprint ging er an den Start.
Das Ergebnis:
Im 1.000 Meter Zeitfahren, Teamsprint, Keirin und Sprint ging er an den Start.
Das Ergebnis:
3x Edelmetall - Gold, Silber + Bronze
Gleich an seinem ersten Wettkampftag errang er die Silbermedaille im Zeitfahren in einer Zeit von 1:04,72.
Nur Carsten Bergemann vom Chemnitzer PSV war über die 1.000 Meter Distanz schneller (Zeit: 1:03,62) .
Für den Routinier Sören Lausberg (RSV Werner Otto Berlin) blieb in 1:04,97 Platz drei noch vor dem
U23-Europameister Michael Seidenbecher (1:05,19)
Nur Carsten Bergemann vom Chemnitzer PSV war über die 1.000 Meter Distanz schneller (Zeit: 1:03,62) .
Für den Routinier Sören Lausberg (RSV Werner Otto Berlin) blieb in 1:04,97 Platz drei noch vor dem
U23-Europameister Michael Seidenbecher (1:05,19)
Am nächsten Tag dann die Überraschung. Das Siegverwöhnte XXL-Erdgas Team in der Besetzung Jan van Eijden,
Stefan Nimke und Carsten Bergemann musste sich dem Team des RSV Werner Otto Berlin in der Besetzung Daniel Giese,
Sören Lausberg und „Gaststarter“ Marco Jäger mit nur drei Hunderstel Sekunden Rückstand geschlagen geben. Um Marco
gab es um die Nominierung eine Diskussion im Lager von XXL. Nachdem es bei ihm im Training besser gelaufen war als bei
Jan van Eijden hatte er sich Hoffnung für einen Start im XXL-Team gemacht. Aber die Teamleitung hatte anders entschieden.
Somit war für ihn kein Platz mehr. Aber Jens Fiedler hatte sich dann für Marco eingesetzt so dass er mit den Berlinern im Trikot
des US Financial Teams an den Start gehen durfte. Mit einer tollen Leistung in der letzten Runde, in der er wirklich alles
gegeben hatte, durfte er sich dann über seine erste Meisterschaft bei den Männern freuen.
Stefan Nimke und Carsten Bergemann musste sich dem Team des RSV Werner Otto Berlin in der Besetzung Daniel Giese,
Sören Lausberg und „Gaststarter“ Marco Jäger mit nur drei Hunderstel Sekunden Rückstand geschlagen geben. Um Marco
gab es um die Nominierung eine Diskussion im Lager von XXL. Nachdem es bei ihm im Training besser gelaufen war als bei
Jan van Eijden hatte er sich Hoffnung für einen Start im XXL-Team gemacht. Aber die Teamleitung hatte anders entschieden.
Somit war für ihn kein Platz mehr. Aber Jens Fiedler hatte sich dann für Marco eingesetzt so dass er mit den Berlinern im Trikot
des US Financial Teams an den Start gehen durfte. Mit einer tollen Leistung in der letzten Runde, in der er wirklich alles
gegeben hatte, durfte er sich dann über seine erste Meisterschaft bei den Männern freuen.
Wir freuen uns natürlich mit !

Siegerehrung Teamsprint - im Meistertrikot von links - Daniel Giese, Marco Jäger, Sören Lausberg

Start zum Keirin Wettbewerb (Starthelfer: Jens Fiedler) rechts der spätere Sieger: Stefan Nimke

Siegerehrung Sprintwettbewerb: von links - Carsten Bergemann / Stefan Nimke / Marco Jäger
Aber nach seiner glänzenden Vorstellung in Fiourenzuolo/Italien mit dem Gewinn des Omnium-Europameistertitels
hatte er seine Form konserviert und war für die DM motiviert genug um dieses Ergebnis zu erreichen.
Siegerehrung Teamsprint - im Meistertrikot von links - Daniel Giese, Marco Jäger, Sören Lausberg
Am Nachmittag dann Keirin – mit dem 2. Platz im Vorlauf hinter Stefan Nimke (RSC Sprintteam Schwerin) hatte sich
Marco für das Finale qualifiziert. Im Finale mit dabei: Jan van Eijden (RV Dudenhofen), Michael Seidenbecher und
Sebastian Döhrer (beide RSC Turbine Erfurt) und Michael Spieß (RSG Augsburg) Im Vorfeld rechnete er sich
schon ein „Treppchen“ Platz aus. Es kam dann doch anders. An Stefan Nimke führte keine Weg vorbei. In der Schlussrunde
flog er regelrecht an der Konkurrenz vorbei und verteidigte die Führung bis ins Ziel. Da hatte auch Jan van Eijden keine Chance,
der erst kurz zuvor aus dem Windschatten von Marco die Flucht nach vorne angetreten hatte.
Bronze holte sich im Millimeterfinish Michael Seidenbecher vor Marco Jäger.
Marco für das Finale qualifiziert. Im Finale mit dabei: Jan van Eijden (RV Dudenhofen), Michael Seidenbecher und
Sebastian Döhrer (beide RSC Turbine Erfurt) und Michael Spieß (RSG Augsburg) Im Vorfeld rechnete er sich
schon ein „Treppchen“ Platz aus. Es kam dann doch anders. An Stefan Nimke führte keine Weg vorbei. In der Schlussrunde
flog er regelrecht an der Konkurrenz vorbei und verteidigte die Führung bis ins Ziel. Da hatte auch Jan van Eijden keine Chance,
der erst kurz zuvor aus dem Windschatten von Marco die Flucht nach vorne angetreten hatte.
Bronze holte sich im Millimeterfinish Michael Seidenbecher vor Marco Jäger.
Start zum Keirin Wettbewerb (Starthelfer: Jens Fiedler) rechts der spätere Sieger: Stefan Nimke
Der letzte Tag brachte dann die Entscheidung im Sprint. In Abwesenheit von WeltmeisterRene Wolf und des nach
der Qualifikation krank abgereisten Matthias John war Stefan Nimke der erklärte Favorit auf den Sprint Titel.
Im Finale schlug Nimke Carsten Bergemann in zwei Läufen. BRONZE holte sich im kleinen Finale dann
überraschend Marco Jäger der sich in zwei Läufen klar gegen Daniel Giese (RSC Werner Otto Berlin) durchsetzte.
der Qualifikation krank abgereisten Matthias John war Stefan Nimke der erklärte Favorit auf den Sprint Titel.
Im Finale schlug Nimke Carsten Bergemann in zwei Läufen. BRONZE holte sich im kleinen Finale dann
überraschend Marco Jäger der sich in zwei Läufen klar gegen Daniel Giese (RSC Werner Otto Berlin) durchsetzte.
Damit sicherte sich Marco nach GOLD im Teamsprint und Silber im1000 Meter Zeitfahren sein drittes Edelmetall !
Siegerehrung Sprintwettbewerb: von links - Carsten Bergemann / Stefan Nimke / Marco Jäger
Jetzt war für Marco die Sammlung komplett ! Wer hätte das gedacht ?
Aber nach seiner glänzenden Vorstellung in Fiourenzuolo/Italien mit dem Gewinn des Omnium-Europameistertitels
hatte er seine Form konserviert und war für die DM motiviert genug um dieses Ergebnis zu erreichen.
Ein tolle Leistungssteigerung wenn man bedenkt dass er noch vor Jahresfrist beim Verband als Wackelkandidat bei
Kader Nominierung angesehen wurde.
Kader Nominierung angesehen wurde.
Mit dieser Leistung ist sicherlich auch eine weiterer Weltcup-Einsatz in 2006 möglich.


